"Wir müssen reden!"
"Wir müssen reden" - unter diesem Motto hat die Senioren-Union Kreis Heinsberg unseren Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers MdB eingeladen, um mit ihm über die Politik in Berlin zu diskutieren. Als Gäste hatten wir die CDA und auch die EAK eingeladen.
Die Kreisverbände von Senioren Union, EAK und CDA diskutierten mit Bundestagsabgeordnetem Wilfried Oellers ©Foto: SEN KV HeinsbergDer Nachmittag begann mit ein paar Worten zum 17. Juni 1953 - dies gerät leider mehr und mehr in Vergessenheit. Danach gaben wir Wilfried mit auf den Weg, dass die Vereinigungen wie Senioren-Union, EAK und CDA finanziell unterstützt werden sollen und baten darum, mit den Bundesvorsitzenden der Senioren Union, Hubert Hüppe, oder der FU-Landesvorsitzende, Dr. Anette Bunse, die Bedeutung der Vereinigungen einmal beim CDU-Frühstück zu diskutieren.
Danach begann dann die eigentliche Diskussion, insbesondere zu den Themen Wirtschaft, Gesundheits, Pflege- und Rentenreform. Wichtig ist vor allem: die Wirtschaft muss deutlich besser laufen!
Bei der Gesundheitsreform geht es im Grunde um Kosteneinsparungen, damit die Krankenkassenbeiträge möglichst stabil bleiben können. Dabei formulierte die Runde die Forderung, dass versicherungsfremde Leistungen anders finanziert werden müssen. Diskutierte wurde, ob wir wirklich zu wenig Ärzte/Fachärzte haben, oder ob das nur hier im ländlichen Raum gilt. Aber auch die Zahl der Krankenkassen könnte geprüft werden.Weiterhin wurde über die drei Krankenhäuser im Kreis gesprochen.
Auch das Thema Pflegeversicherung wurde diskutiert, besonders der Pflegegrad 1. Dabei geht es gar nicht, dass Pflegenden Rentenpunkte abgezogen werden sollen. Auch die umfangreichen Dokumentationen in diversen Bereichen wurden bemängelt. Ein Dank ging an alle Mitarbeiter in den Pflegeheimen. Und die Frage wurde aufgeworfen, ob die Träger der Heime wirklich so hohe Gewinne brauchen?
Bei der Rentenreform wurde angemahnt, dass die Mütterrente nicht in die Rentenversicherung gehört. Eine evt.l Anpassung der Witwenrente muss sorgfältig überlegt werden. Die betriebliche Altersversorgung sollte deutlich attraktiver gestaltet werden.
Zusammenfassend kann gesagt werden: Deutschland ist ein Sozialstaat und soll es auch bleiben.Wer Leistungen braucht, soll sie auch bekommen. Der Umverteilungswahn der SPD geht gar nicht.
Rundum war es eine allgemein gute Veranstaltung und wir sind uns einig, dass wir uns deutlich vor den Landtagswahlen nochmals treffen wollen. Wir brauchen "Material" für den Wahlkampf.