Zwei intensive und arbeitsreiche Jahre: Elena Dohmen wiedergewählt
Der neu gewählte geschäftsführende Vorstand (v.l.n.r.): Lena Dienhof, Rita Zurmahr-Tabellion, Barbara Conrads, Elena Dohmen, Anna Stelten, Karin Mainka, Katharina Jansen, Diana Otten. ©Foto: FU KV HeinsbergDie Frauen Union Kreis Heinsberg setzt auf Kontinuität: Bei der Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen wurde Elena Dohmen mit großer Zustimmung erneut zur Kreisvorsitzenden gewählt. Zu den drei stellvertretenden Vorsitzenden wurden Barbara Conrads (Geilenkirchen), Anna Stelten (Selfkant) und Karin Mainka (Erkelenz) gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Katharina Jansen als Geschäftsführerin, Diana Otten als Kassiererin sowie Rita Zurmahr-Tabellion als Mitgliederbeauftragte. Neu geschaffen wurde zudem die Funktion der Digitalbeauftragten, die künftig von Lena Dienhof wahrgenommen wird.
Zu Beginn der Versammlung gratulierte Elena Dohmen der CDU-Kreisvorsitzenden Anna Stelten zur Aufstellung als Landtagskandidatin für den Südkreis und wünschte ihr für den bevorstehenden Wahlkampf viel Erfolg.
Die Versammlungsleitung übernahm die Ehrenvorsitzende der Frauen Union Kreis Heinsberg, Romi Gielen, die souverän durch die Vorstandswahlen führte. Im Rahmen der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft überraschte sie Elena Dohmen anlässlich ihrer Wiederwahl zudem mit einem besonderen Geschenk: einen Fußball aus dem Jahr 1990 mit den Unterschriften zahlreicher Persönlichkeiten, darunter Prof. Dr. Rita Süssmuth und Altbundeskanzler Helmut Kohl.
In ihrem Rechenschaftsbericht blickte Elena Dohmen auf zwei intensive und arbeitsreiche Jahre zurück. Seit ihrer Wahl im April 2024 habe sie das Ziel verfolgt, die Frauen im Kreis Heinsberg sichtbarer zu machen und ihre Stimmen innerhalb und außerhalb des CDU-Kreisverbandes stärker zur Geltung zu bringen. „Ich wollte, dass die Frauen im Kreis Heinsberg sichtbarer werden, dass wir wahrgenommen werden und unsere Stimmen gehört werden“, betonte die Vorsitzende.
Ein Schwerpunkt der vergangenen Amtszeit lag auf der Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. So wurde der Social-Media-Auftritt der Frauen Union aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Darüber hinaus wurde die Präsenz auf der Homepage des CDU-Kreisverbandes gestärkt. Dohmen hob hervor, dass Sichtbarkeit nicht nur durch digitale Medien entstehe, sondern vor allem durch persönliche Begegnungen, Vernetzung und politische Präsenz vor Ort.
Auch inhaltlich habe die Frauen Union zahlreiche Akzente gesetzt. Gemeinsam mit der Europaabgeordneten Sabine Verheyen wurde eine politische Klausurtagung zu den Auswirkungen der Europawahl durchgeführt. Weitere Veranstaltungen wie die traditionelle Martinsgans-Veranstaltung, ein Neujahrsempfang mit dem Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers sowie Aktionen zum Orange Day gegen Gewalt an Frauen stießen auf großes Interesse. Zudem unterstützte die Frauen Union gemeinsam mit der Jungen Union einen Vorstoß für ein bundesweites Verbot von Lachgas und brachte sich aktiv in die Satzungsarbeit des CDU-Kreisverbandes ein. Dabei konnte die Funktion einer Beauftragten für Frauenförderung dauerhaft in der Satzung verankert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kommunalwahl 2025. Viele Frauen der Union übernahmen politische Verantwortung und wurden in Stadt- und Gemeinderäte, den Kreistag oder als sachkundige Bürgerinnen gewählt. Für Dohmen ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass Frauen Politik aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen.
Während der Auszählpausen berichtete der Landtagsabgeordnete Thomas Schnelle über aktuelle Entwicklungen und Geschehnisse aus dem nordrhein-westfälischen Landtag. Zudem informierte Anna Stelten über die Arbeit des Landesvorstandes der Frauen Union und gab Einblicke in aktuelle Projekte und politische Schwerpunkte auf Landesebene.
Mit Blick auf die Zukunft kündigte die Vorsitzende an, wichtige gesellschaftliche Themen weiterhin in den Fokus zu rücken. Dazu zählen insbesondere der Schutz vor digitaler Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die Sicherung einer bezahlbaren und menschenwürdigen Pflege sowie die Zukunft des Gesundheitssystems. Gleichzeitig wolle die Frauen Union weiterhin Frauen für politische Ämter gewinnen, vernetzen und in ihrem politischen Engagement unterstützen.
In ihrer persönlichen Ansprache machte Elena Dohmen deutlich, warum sie erneut kandidiert hat: „Weil ich nach wie vor für die Sache brenne.“ Sie wolle ihre Erfahrungen, ihr Fachwissen und die in den vergangenen Jahren aufgebauten Netzwerke weiterhin für die Frauen Union einsetzen. Dabei verstehe sie sich nicht als „One-Woman-Show“, sondern als Teamplayerin, Netzwerkerin und Vermittlerin.
Zum Abschluss dankte die wiedergewählte Vorsitzende ihrem Vorstandsteam sowie allen Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt auch den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, die die Arbeit der Frauen Union über viele Jahre hinweg engagiert unterstützt und mitgestaltet haben.
Mit einem motivierten und breit aufgestellten Vorstandsteam sieht sich die Frauen Union Kreis Heinsberg gut gerüstet, um die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre aktiv mitzugestalten.